21. April 2021
Tomaten begeistern mit einer beeindruckenden Vielfalt: Von winzigen Cocktailtomaten, kaum größer als eine Johannisbeere, bis hin zu kräftigen Ochsenherztomaten, die die Größe eines Kohlrabis erreichen können. Auch bei Farbe und Geschmack ist die Auswahl riesig. Neben klassischen roten Sorten gibt es orange, gelbe, gestreifte oder fast schwarze Tomaten. Ihr Aroma reicht von süß bis kräftig-fruchtig – manche Sorten überraschen sogar mit feinem Kakaogeschmack.
Damit Sie sich über eine reiche Ernte freuen können, haben wir die fünf wichtigsten Tipps für den erfolgreichen Tomatenanbau zusammengestellt:
- Tomaten mögen keine Kälte und reagieren empfindlich auf Frost. Pflanzen Sie sie deshalb erst nach den Eisheiligen, also ab Mitte Mai, ins Freie. So haben die wärmeliebenden Pflanzen die besten Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum.
- Tomaten gedeihen am besten an einem hellen, luftigen Standort. Wählen Sie einen Platz mit viel Licht, der auch im Hochsommer nicht übermäßig heiß wird. Achten Sie außerdem auf ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen – etwa einen halben Meter –, damit die Pflanzen genug Platz haben.
- Tomaten gehören zu den Starkzehrern und brauchen viele Nährstoffe, um kräftig zu wachsen und viele Früchte zu bilden. Geben Sie jeder Pflanze genug Erde – zum Beispiel in einem eigenen Kübel – und düngen Sie sie alle ein bis zwei Wochen.
- Tomaten brauchen regelmäßig Wasser – am besten direkt an der Wurzel. Eine gleichmäßige Wasserversorgung hilft, Risse und aufgeplatzte Früchte zu vermeiden. Werden die Früchte am unteren Ende braun, handelt es sich meist um Blütenendfäule. Sie ist die Folge eines Kalziummangels, der durch eine unregelmäßige Wasserversorgung und starke Hitze begünstigt wird. Achten Sie außerdem darauf, die Blätter möglichst trocken zu halten, denn Feuchtigkeit auf dem Laub begünstigt Krankheiten. Ein geschützter Standort, zum Beispiel unter einem kleinen Dach, hält Regen von den Pflanzen fern.
- Mit zunehmendem Wachstum werden Tomatentriebe immer schwerer. Stützen Sie die Pflanzen deshalb mit einer Rankhilfe. Entfernen Sie außerdem die sogenannten Geiztriebe. Das sind Seitentriebe, die in den Blattachseln zwischen Haupttrieb und Blattstiel wachsen. So kann die Pflanze ihre Kraft in die Fruchtbildung investieren und trägt meist eine reichere Ernte.