Hortensien zählen zu den beliebtesten Gartenpflanzen – und das aus gutem Grund. Mit ihren üppigen Blüten bringen sie den ganzen Sommer über Farbe in Beete, Kübel und den Garten.
Ursprünglich stammen Hortensien aus Asien
Die meisten Hortensienarten, die heute unsere Gärten schmücken, kommen ursprünglich aus China und Japan. Sie sind bestens an gemäßigte Klimazonen angepasst, robust und auch in unseren Breiten in der Regel winterhart.
Bauernhortensien brauchen einen behutsamen Rückschnitt
Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla) und Tellerhortensien bilden ihre Blüten am zweijährigen Holz. Deshalb sollten die jungen Triebe nicht zurückgeschnitten werden. Am besten entfernen Sie lediglich die verblühten Blütenstände – so können sich im nächsten Jahr wieder zahlreiche Blüten entwickeln.
Rispenhortensien mögen einen kräftigen Schnitt
Anders als Bauernhortensien blühen Rispenhortensien (Hydrangea paniculata) an den neuen Trieben des Jahres. Ein kräftiger Rückschnitt der Triebe um etwa zwei Drittel im zeitigen Frühjahr (Ende Februar bzw. Anfang März) fördert einen buschigen Wuchs und viele Blüten.
Die Blütenfarbe kann sich verändern
Bei farbigen Hortensien hängt die Blütenfarbe vom pH-Wert des Bodens ab. Blaue Blüten entstehen nur in saurer Erde mit einem pH-Wert unter 5,5 – zum Beispiel mit Rhododendronerde oder einem speziellen Hortensiendünger. Steigt der pH-Wert, färben sich die Blüten rosa, bei Böden mit sehr hohem pH-Wert sogar kräftig pink. Wichtig: Leitungswasser enthält in unserer Region viel Kalk und lässt den pH-Wert ansteigen. Wer seine blauen Hortensien blau erhalten möchte, gießt deshalb am besten mit Regenwasser.
Perfekt für stilvolle Deko
Hortensienblüten lassen sich wunderbar trocknen und behalten dabei lange ihre Schönheit. Ob Kränze, Sträuße oder herbstliche Arrangements – getrocknete Hortensien sind ein echter Hingucker und vielseitig einsetzbar.